Korbflechten & Ist Dummheit ansteckend?
Voller Neugierde starteten am Samstag, dem 5.8.2006 drei Füchsinnen – Ina, Corinna und Chrisi – um 11 Uhr vormittags Richtung Oberpullendorf um dort die Kunst des Weidenkorbsflechten zu erlernen. Nach einer etwas langatmigen Fahrt (jeder der mal in Lockenhaus war kennt diese fade Bundesstraße perfekt ^^) kamen wir nach einer guten Stunde endlich in Unterpullendorf bei Inas Großeltern an, wo uns bereits ein leckeres Mittagessen – Topfennudeln – erwartete.
Nach einem kurz Sightseeing-Trip in die „Metropole“ Oberpullendorf inklusive Eis-Orgie wurden wir bereits von Inas Großvater in den nahe gelegenen Wald entführt und durften dort unsere Künste in Sachen „Verteidigung gegen hinterhältige Brennesseln“ vorführen. Nunja, um halb 4 hatten wir es schließlich geschafft: Einen großen Ballen Weidenäste abgeschnitten und entlaubt! Eigentlich tut man das ja erst im November wenn die Blätter alle unten sind, aber für die Technik kümmerte uns das wenig.
Zurück im Garten der Großeltern dann die nächste Herausforderung: 3x24 gleich dicke Äste auszusortieren. Leicht? Denkste! Besonders wenn man dann seine 24 Äste dem genauen Lehrmeister zur Kontrolle gab und dieser davon mit viel Glück die Hälfte für ok befand – welches „Maß“ er bei dieser Kontrolle verwendete fanden wir bis jetzt nicht heraus!
Irgendwann war es dann mal soweit, dass Corinna anfangen durfte, 6 dickere Äste durch das Spalten des Holzes einmal zum Grundgerüst zusammenzustecken und die ersten Äste herumzuflechten.

(v.l.n.r. Chrisi, Corinna, Ina)
So ging das wohl ungefähr 3 Stunden lang – die ganze Zeit hielten wir dabei Augen und Fotoapparat offen um ja kein Detail (wie z.b. Flecht-Rhythmen) zu übersehen. Irgendwann erkannte man allerdings an den entgeisterten Blicken von Corinna und Ina, dass nun die Aufnahmefähigkeit auf dem Nullpunkt angelangt war...
Schließlich schafften wir es dann doch: Waldemar, der „Perfekte“, Corinnas persönlicher Ehekorb (sie scheint einen Narren an ihm gefressen zu haben...) war fertig!!!

Nach einem guten Abendessen gingen die Füchsinnen daran sich für das Abendprogramm zu stylen – in Deutschkreutz war „BeachParty“ angesagt. Wer unser Trio ein wenig kennt, weiß dass das nicht heißt, dass wir gedenken täten in durchschnittlicher Kleidung (was ist schon „normal“?) dort aufzutauchen.
In voller Montur (Umhänge, Gugeln, Woll- und Leinenkleidung etc.) ging es zu dieser dubiosen Party – sehr dubios der Eintrittspreis von 6 Euro und die noch zweifelhaftere Musik allein schon! Nach einer kurzen Runde zum Eingang und zurück zum Auto entschied man sich beim Parkplatz so wie viele andere, denen der Eintritt ebenfalls zu horrend war, einzunisten. Mit Decken, Kerzen, Schokolade sowie einer Autoanlage, die mühelos die Boxen der Party übertönte, bewaffnet machte man sich daran „unscheinbar“ zu wirken – sofern das mit einem „Blut, Blut“-Tick und nem Faible für „Traum vom Tod II“ überhaupt möglich ist.
Als Ina und Chrisi dann in ihrem Bewegungsdrang eine kleinen Pferdebranle zum Besten gaben, wurden auch ein paar Burschen vom Nachbarparkplatz auf uns aufmerksam und teilten bereitwillig Getränke gegen ein Platz an der Kerze. Gut, irgendwann wurden bis auf einen auch all die Burschen aufgrund übermäßigem Alkoholkonsum unzurechnungsfähig, d.h. Leichtes Opfer für weibliche Neckereien (arme Mannsbilder!), aber wir hatten ne Riesengaudi. So hatte Ina bald in einem Gugel-Fetischisten (*Bommelbeißenwill*) einen Groupie, den sie kaum los wurde ;)
Auf jeden Fall bewiesen wir wieder mal aufs beste, dass es weder blonder Haare, noch großer Oberweite oder enger Kleidung bedarf um sämtliche männlichen Blicke auf einem ruhen zu haben ^^. So erheiterte es uns zurück zu Hause auch ungemein eine Liste der Namen zu erstellen, mit denen wir im Laufe von 5 Stunden Anwesenheit (davon 15 mins auf der Party, nachdem diese bereits um Mitternacht(!!!) endete) konfrontiert wurden!
Hier einige skurrile Beispiele...
Aber wir haben es alle genossen die Leute gleich aufzuklären (Elben??? Hab ich spitze Ohren??? NA??? Habts wohl weder den Film gut angesehen noch das Buch gelesen ...) und uns nur totgegrinst ob der Beinahe-Massenkarambolagen mancher Personen vom zuvielen Hingucken!
Am Sonntag Mittags gings dann nach langem Ausschlafen und großem Essen wieder heimwärts Richtung Wien um die verbliebene Zeit wieder dem Zelt zu widmen, auf dem ein Fluch zu liegen scheint... Denn entweder geht ein Wind, der es verhindert, das Zelt überhaupt aufs (inzwischen fertige!!!) Gestänge zu bekommen - oder wenn das doch irgendwie klappt (5 Frauen gegen die Böe eben) dann beginnt es 100% zu regnen.
Also für Heidenreichstein ist das Zelt sicher nicht fertig, wir hoffen nun auf Golling als Debut des neuen Zeltes!
Nach einem kurz Sightseeing-Trip in die „Metropole“ Oberpullendorf inklusive Eis-Orgie wurden wir bereits von Inas Großvater in den nahe gelegenen Wald entführt und durften dort unsere Künste in Sachen „Verteidigung gegen hinterhältige Brennesseln“ vorführen. Nunja, um halb 4 hatten wir es schließlich geschafft: Einen großen Ballen Weidenäste abgeschnitten und entlaubt! Eigentlich tut man das ja erst im November wenn die Blätter alle unten sind, aber für die Technik kümmerte uns das wenig.
Zurück im Garten der Großeltern dann die nächste Herausforderung: 3x24 gleich dicke Äste auszusortieren. Leicht? Denkste! Besonders wenn man dann seine 24 Äste dem genauen Lehrmeister zur Kontrolle gab und dieser davon mit viel Glück die Hälfte für ok befand – welches „Maß“ er bei dieser Kontrolle verwendete fanden wir bis jetzt nicht heraus!
Irgendwann war es dann mal soweit, dass Corinna anfangen durfte, 6 dickere Äste durch das Spalten des Holzes einmal zum Grundgerüst zusammenzustecken und die ersten Äste herumzuflechten.

(v.l.n.r. Chrisi, Corinna, Ina)
So ging das wohl ungefähr 3 Stunden lang – die ganze Zeit hielten wir dabei Augen und Fotoapparat offen um ja kein Detail (wie z.b. Flecht-Rhythmen) zu übersehen. Irgendwann erkannte man allerdings an den entgeisterten Blicken von Corinna und Ina, dass nun die Aufnahmefähigkeit auf dem Nullpunkt angelangt war...
Schließlich schafften wir es dann doch: Waldemar, der „Perfekte“, Corinnas persönlicher Ehekorb (sie scheint einen Narren an ihm gefressen zu haben...) war fertig!!!

Nach einem guten Abendessen gingen die Füchsinnen daran sich für das Abendprogramm zu stylen – in Deutschkreutz war „BeachParty“ angesagt. Wer unser Trio ein wenig kennt, weiß dass das nicht heißt, dass wir gedenken täten in durchschnittlicher Kleidung (was ist schon „normal“?) dort aufzutauchen.
In voller Montur (Umhänge, Gugeln, Woll- und Leinenkleidung etc.) ging es zu dieser dubiosen Party – sehr dubios der Eintrittspreis von 6 Euro und die noch zweifelhaftere Musik allein schon! Nach einer kurzen Runde zum Eingang und zurück zum Auto entschied man sich beim Parkplatz so wie viele andere, denen der Eintritt ebenfalls zu horrend war, einzunisten. Mit Decken, Kerzen, Schokolade sowie einer Autoanlage, die mühelos die Boxen der Party übertönte, bewaffnet machte man sich daran „unscheinbar“ zu wirken – sofern das mit einem „Blut, Blut“-Tick und nem Faible für „Traum vom Tod II“ überhaupt möglich ist.
Als Ina und Chrisi dann in ihrem Bewegungsdrang eine kleinen Pferdebranle zum Besten gaben, wurden auch ein paar Burschen vom Nachbarparkplatz auf uns aufmerksam und teilten bereitwillig Getränke gegen ein Platz an der Kerze. Gut, irgendwann wurden bis auf einen auch all die Burschen aufgrund übermäßigem Alkoholkonsum unzurechnungsfähig, d.h. Leichtes Opfer für weibliche Neckereien (arme Mannsbilder!), aber wir hatten ne Riesengaudi. So hatte Ina bald in einem Gugel-Fetischisten (*Bommelbeißenwill*) einen Groupie, den sie kaum los wurde ;)
Auf jeden Fall bewiesen wir wieder mal aufs beste, dass es weder blonder Haare, noch großer Oberweite oder enger Kleidung bedarf um sämtliche männlichen Blicke auf einem ruhen zu haben ^^. So erheiterte es uns zurück zu Hause auch ungemein eine Liste der Namen zu erstellen, mit denen wir im Laufe von 5 Stunden Anwesenheit (davon 15 mins auf der Party, nachdem diese bereits um Mitternacht(!!!) endete) konfrontiert wurden!
Hier einige skurrile Beispiele...
- Elbe (mindestens 20 mal, was uns aber auch 2 Fläschchen Jägermeister eingebracht hat einmal) samt div. Ähnlichen Mittelerde-Völkern
- Tempelritter
- Kuklux-Clan (schreibt man den so???)
- Gargoyl
- Tannenbäume (aus nem Missverständnis raus geborene Idee)
- Mönche, Nonnen
- Wanderpilger
- „Die mit der komischen Musik“ (aber laut unseren männlichen Unterhaltern um Spuren besser als das was von der Party dröhnte)
- Jesus (ich will nicht wissen was der Typ intus hatte!)
- crazy türkische Freundinnen
- oder man wurde einfach gleich mal am Hinterkopf an der Gugel begrabscht... Also ich glaub ich bin echt! ^^
Aber wir haben es alle genossen die Leute gleich aufzuklären (Elben??? Hab ich spitze Ohren??? NA??? Habts wohl weder den Film gut angesehen noch das Buch gelesen ...) und uns nur totgegrinst ob der Beinahe-Massenkarambolagen mancher Personen vom zuvielen Hingucken!
Am Sonntag Mittags gings dann nach langem Ausschlafen und großem Essen wieder heimwärts Richtung Wien um die verbliebene Zeit wieder dem Zelt zu widmen, auf dem ein Fluch zu liegen scheint... Denn entweder geht ein Wind, der es verhindert, das Zelt überhaupt aufs (inzwischen fertige!!!) Gestänge zu bekommen - oder wenn das doch irgendwie klappt (5 Frauen gegen die Böe eben) dann beginnt es 100% zu regnen.
Also für Heidenreichstein ist das Zelt sicher nicht fertig, wir hoffen nun auf Golling als Debut des neuen Zeltes!
Alveradis - 7. Aug, 14:29
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