Mittelalterfeste 2006

Montag, 6. November 2006

Mittelaltermaerkte auf Malle / Kindergartenarbeitsplatz in Aussicht ;)

Sodale, die erste Arbeitswoche ist vorbei - hab heute und morgen endlich mal freie Tage (das aendert sich bei diesem Chiquipark jede Woche je nachdem wie viele Geburtstage etc. angekuendigt sind). War ansich recht gemuetlich, kenn jetzt sogut wie das ganze Team und alle sehr liebe Leute, aber bisweilen koennen einem die Kids bzw. Eltern schon recht auf die Nerven gehen. Das reicht nicht nur von "Versteiftsein-auf-eine-Luftballonfarbe-und-das-Team-staendig-um-nen-neuen-Ballon-anbetteln" sondern bisweilen auch zu Schockmomenten wenn offensichtlich hyperaktive Kleinkinder meinen 1-2 m von der Rutsche kopfueber ins Ballbecken stuerzen zu muessen... *augenverdreh*
Wenigstens hab ich jetzt aber soweit den Ueberblick wo das ganze Material versteckt ist, was wann wie und wo erledigt werden muss, welche Spiele die Kinder moegen (also Sesseltanz & "Patito Ingles"... fragts mich nicht wie das jetzt auf D heisst, aber auch bei uns beruehmt. Ein Kind dreht sich um, murmelt einen Reim, und wenn es zu den uebrigen Kindern guckt, muessen alle wie versteinert stehen bleiben) und welche sie nicht kennen (*heul* Feuer, Wasser, Blitz z.b.; Zeitungslauf etc.) und auch nicht wirklich zu moegen scheinen...
Fazit: Frau lebt, macht die Arbeit gerne (v.a. wenns wie diese Woche scheinbar mal echt nur 15 Arbeitsstunden sind, d.h. 4 freie Tage diese Woche), aber sicher ist das keine Arbeit fuer mehr als ein Jahr!!!

Aber vielleicht aendert sich mit Februar eh alles jobmaessig. Bekam naemlich am Freitag nen Anruf von einem Kindergarten (auch in der Zone, wo damals der erste "Versuch" stattfand) bekommen, dass sie momentan fuer November und Dezember zeitweise ne Aushilfe suchen mit der Aussicht dass wenn fuer beide Seiten alles passt ab Februar aus der Aushilfe eine Fixanstellung werden koennte, nachdem ein Maedchen aufhoert.
Morgen erfahr ich dann genaueres wenn ich mit der Direktorin plauder. Aber klingt sehr, sehr verlockend!!! (v.a. die Tatsache 8 Stunden taeglich, womoeglich ohne Pause dazwischen d.h. 1-2 Stunden dumm in Palma rumhocken, arbeiten zu koennen, ein deutlich besseres Gehalt zu bekommen als im Chiquipark sowie fix die Wochenenden frei zu haben... Denn das ist wohl im Chiquipark eher ne Illusion! Da kann ich von Glueck sprechen wenn ich erst gegen 5 Uhr abends anfange und nicht von 10 Uhr morgens bis 10 Uhr nachts oder so arbeiten darf.)

Sodale, damit beende ich mal die "news" was die Arbeit betrifft.
Gestern war in Inca wie eh vor einigen Tagen bereits erwaehnt eine "Fira medieval" und leider wie befuerchtet sehr sehr entaeuschend.
Gut, man muss dagegen halten dass sich gerade die Oesi-Maerkte eine Scheibe in Sachen Marktgestaltung (d.h. Optik der Staende) und der Tatsache, dass eigentlich alle Haendler auch ihr Handwerk hergezeigt haben vor Publikum, abschneiden. Aber damit wars schon vorbei.
Die Waren waren alles andere als MA-tauglich - keine Waffen, eher typische Angebote wie man sie auf dem Naschmarkt suchen wuerde. Also Kaese, Oliven, Glasobjekte, Lederarbeiten. Aber fuer nen etwaigen Darsteller nichts.
Ok, einige gaben sich Muehe im Sinne von Kalligraphie und Druck oder Wollverkauf, aber wo ist der Sinn eines MA-Markts wenn zwar Wolle handgesponnen wird, aber dann nur die maschinengesponnene (wenn auch naturgefaerbte) Wolle verkauft wird und die mit dem Spinnrad gesponnene Wolle reines Herzeigeobjekt ist...
Noch dazu ging die MA-Atmosphaere rasch dadurch verloren dass die MA-Angebote fliessend in neumodisches oder nicht dazupassendes Marktangebot (sprich Plastiktand) ueberging.

Was aber wieder ein kleiner Hoehepunkt war, war ein scheinbar selbst geschnitztes Holzkarussel. Klein, aber (ich habs leider nicht in Betrieb gesehen) scheinbar mit Pedalen angetrieben. Richtig huebsch.
Leider ist auch zu erwaehnen dass nur wenige Haendler halbwegs akzeptabel (es gab hoechstens 3-5 Haendler, die wirklich gut gekleidet waren) gewandet waren - die meisten erinnerten stark an einen Versuch das Nadelstreifbuerohemd moeglichst zu verdecken (oft umsonst!).

Auch der Versuch einer Musikgruppe die Leute etwas zu unterhalten und die natuerlich die typ. Marktmusik auch in soweit guter Gewandung zum besten gab scheiterte an ihrem Unvermoegen die Leute zu animieren - oder eher an der Tatsache, dass die Spanier einfach fad sind?
Ich gestehe, ich war ungewandet unterwegs da ich ja hackeln musste am Abend und nicht wusste wie weit der Markt einlud laenger zu verweilen, aber irgendwie haette es eh nix gebracht: Ich waere wohl die einzige am ganzen Markt gewesen, die gewandet gewesen waere... *augenverdreh*
Somit: Entweder geb ich den Versuch hier Leute aufzutreiben bald auf oder ich gruende doch ne neue Gruppe hier einfach aus Protest ;)
Marco und ich sind dann nach gut 2 Stunden heimwaerts geduest nachdem wir eh alle Handwerker gesehen hatten und der Markt leider nicht mehr hergab...
Aber zumindest wurde ich ein wenig nostalgisch und hab beschlossen fuer den naechsten Markt mal provisorisch Oesis zu importieren um Stimmung zu machen und den Spaniern zu zeigen wie man nen Markt richtig geniessen kann!!! (die Musikanten taten mir einfach leid, sind da bei 25 Grad rumgelaufen am Markt, kein Applaus, niemand der rumhopste etc.)


Achja, falls ihr kein Wort von dem Text verstehts: Sorry. ich red einfach zu selten deutsch hier, dass ich bereits drauf und dran bin die einfachsten Sachen zu vergessen bzw. die Grammtik ganz ausser Acht zu lassen :)

Montag, 16. Oktober 2006

Fira Medieval en Inca

Por fin!!! Mein erstes MA-Fest (oder wie mans nennen soll) auf Mallorca. Das ganze steigt hier am 5. November in Inca... Madame ist leider da nur als Zuschauer unterwegs, aber vielleicht find ich ja irgendwo Anschluss ueber das Fest!

Uebrigens: Ich will Schafwolle!!! ;) (Komm zu wenig zum spinnen in letzter Zeit!)

Samstag, 2. September 2006

Golling 2006

Rückblickend kann man sagen: Nichts Neues, dafür umso mehr Stress intern durch Chaos, Selbstverstümmelungsaktionen, etc. aber auch einige sehr schöne, nostalgische Momente.
Bin ja mit Corri bereits Freitags um 8 Uhr morgens etwa von Wien gestartet da wir um halb 11 mit Ilse und Daniel in Ansfelden auf der Raststation "verabredet" waren - natürlich verfuhr sich Ilse wie erwartet in Linz auf der Suche nach Daniel und es wurde schlussendlich etwa halb 12 bis sie bei uns waren. Wenigstens hatten wir ein Mönchsgewand zum weitersäumen im Auto und genügend Fressalien!
Schließlich lieferte man sich auf den ersten Kilometern Richtung Salzburg noch das eine oder andere Überholrennen (wobei wir ansich eh brav blieben, also keine 200 km/h-Dinge ;) )ehe wir dann nach einigen Wutausbrüchen auf Campingfahrer etc. im Bereich Salzburgs irgendwann doch noch in Bischofshofen bei meinen Großeltern landeten. Dort wurden die Herrschaften gleich einmal nach alter Manier mit Schwarzbeernockerln und Buchteln verwöhnt ehe die letzte Etappe - rund 15 km zurück nach Golling - absolviert wurde.
Der Lagerplatz war beim Plan bereits sehr zentral gelegen und entpuppte sich als relativ gemütlicher Platz in der Mitte doch als es ans Aufbauen ging, der erste Schock: Die Mittelstange unseres Spitzzeltes war nicht auffindbar. Ein Anruf an die Närrin nach Wien, ja, sie würden nochmal die Runde um den Häuserblock zurückfahren die Stange suchen.
Inzwischen verfluchte Frau nervlich eh sehr am Ende von der ganzen Fahrt etc. (nur tollerweise gab es kaum jemanden der das bemerkte! *grml*) die männliche Faulheit in Punkto Lageraufbau (gottseidank gibt es weibliche Wesen mit Erfahrung im Hammerschwingen!), futterte die am Vortag gebackenen Turten etwas auf, begrüßte die wenigen alten Bekannten am Fest (z.b. Jörg, Tristan etc.) und wartete schlichtweg auf den Rest der Füchse, der dann bis etwa 23 Uhr stückweise eintrudelte.
Auch Hannah stellte sich erstmals der Gruppe in Natura vor und entpuppte sich als ne ganz liebe, die es durchaus mit meinem Sprechtempo aufnehmen kann *hrhr* Sehr zur Verzweiflung ihres Freundes!!! *schadenfrohgrins*

Tja, der Abend klang dann damit aus, dass ich irgendwann kurz vor Mitternacht einen Nervenzusammenbruch hatte (ich war müde, überarbeitet und extremst genervt dass jeder mich wegen den unnötigsten Dingen ausfragte die tw. seit Tagen im Forum standen, bzw. auf Bitten nach Hilfe so mancher die Ohren bewusst auf Durchzug gestellt hatte.)
Am Ende wurden die Füchse dann gegen Mitternacht ins "Bettchen befördert" (ich gebs zu, es war vielleicht nicht ein freundlicher Ton, aber bitte auch um Verständnis dass ich echt bereits am Zahnfleisch unterwegs war am FR abend und jeder der mich kennt weiß, dass das so gut wie nie und wenn nur wirklich dann vorkommt wenn ich soweit bin dass es Leichen geben könnte!) und Thomas und Ina verbrachten die Nacht (Thomas bis um ca. 5 Uhr morgens) damit, mich wieder nervlich soweit aufzubauen. Thx!!!

Samstag früh begann dann mal mit Einzelgesprächen mit speziellen Leuten; dazwischen wurde die Zeit von Ilse, Corri und mir genützt, um Brennesseln und Holunderbeeren zum Färben von Wolle zu sammeln (Erstlings-Versuch!); Frühstück wurde gekocht; die Alu-Zelte abgebaut; Erste Lager-Krankheiten (Isabella ging es ziemlich schlecht in der Früh) nach Möglichkeit zu lindern etc. - sprich ein "ganz normaler" Morgen.
Der Umzug war insofern lustig, als dass den Organisatoren erst da unsere Größe bewusst wurde: "Boah, seids ihr viele!" -Gut, angemeldet fürs Fest waren anfangs 10 Leute, am Ende kamen 18!
Der Tag war dann ansonsten wie immer typisch mit Handarbeiten, Lagerleben, leckerem Essen zubereiten, Rumstreunern, Plaudern, etc. rasch zu Ende - gottseidank war uns der Wettergott gnädig und schenkte uns Sonne pur!
Zwischendurch saß Tristan von den Germanitas Ferri bei uns und unterhielt uns mit Märchen oder plauderte mit dem einen oder anderen in der Gruppe (er ist inzwischen sowas wie der Gruppeninterne Sorgenonkel).
Tja, Tag 2 endete damit, dass wir vor bzw. nach dem Fackelumzug die Zeit nützten, um eine Art Feedbackrunde zum Thema Vergangenheit-Zukunft von Vexillum Vulpis durchzuführen, wobei rasch klar wurde, dass die Gruppe von niemandem negativ empfunden wird und auch alle bereit sind sich demnächst verstärkt einzubringen. Auch meine künftige "Nachfolgerin" zumindest bis zum Ende der Saison 2006 wurde rasch gefunden: Ina erklärte sich bereit, David wird ihr als "graue Eminenz" zur Seite stehen.

Der Sonntag war zumindest für mich neuerlich schlaflos: Kaum schlief ich ein, wurde ich bereits von Thomas aufgeweckt mit der Frage wo der Verbandskasten sei. Egal, am Ende fuhr er mit Ina ins Spital: Sie hatte sich um 4 Uhr früh in der Meinung, dass das Lagerfeuer noch Holz bräuchte, in den Daumen gehackt.
Als wäre das noch nicht alles: Herbert kugelte sich am Abend beim zubettbringen der Zwillinge die Schulter aus...
Gottseidank waren beide Verletzungen glimpflich ausgegangen, Ina versuchte die Schmerzen zwar am SO mit Alkohol zu betäuben(nachdem keine Schmerzmittel aufzutreiben waren), aber es half ihr sichtbar wenig.
Und als man abends endlich abbauen und heimfahren wollte (wenigstens regnete es beim Abbauen nicht nachdem es den ganzen Tag über mal wieder zw. Sonne und Regen gewechselt hatte), wurde man von einer Verkettung kleiner Zwischenfälle zum Teil nochmals um eine Stunde aufgehalten.
Um 9 Uhr abends verließen schließlich die letzten Füchse den Lagerplatz Richtung Wien, wobei ich die Nacht nochmals nach Bischofshofen zu meinen Großeltern zur Übernachtung düste - ich wäre vermutlich nicht bis Wien gekommen vor Müdigkeit sondern bereits vorher im Straßengraben gelandet :-(

Was mich ja besonders berührt hatte, war die kleine Abschiedszeremonie, die mir die Gruppe auf Vorschlag von Tristan ausgeführt hatte. Ich war ja am nachmittag mit Jürgen für eine gute Stunde unterwegs und kaum saß ich mal so wirklich wieder im Lager drückte mir Tristan den Fotoapparat mit der Aufforderung "Film!" in die Hand.
Die Zeremonie lief so ab, dass er eine Geschichte erzählte - auch im tieferen Sinne in Bezug auf die Zukunft der Füchse - und ein Großteil der Gruppe diese szenisch umsetzte.
Die Geschichte mal in Kurzfassung (irgendwie ist es schwer zu folgen wenn man in Tränen der Rührung aufgelöst ist):
Eine alte Frau kommt ans Stadttor, wird allerdings nicht eingelassen. In weiterer Folge umrundet sie die Stadtmauer und entdeckt einen Spalt, den sie zu erweitern beginnt. Während sie so Stein um Stein abträgt, erscheint ein junges Mädchen und tippt ihr auf die Schulter. Sie zeigt der alten Frau wie sie jonglieren kann. Mit 2,3,4,5 Bällen und plötzlich lässt sie alle verschwinden. Anfangs meint die alte Frau dass das einfach Übung sei, ist aber doch etwas verwundert über diesen Trick.
Schlussendlich schlägt das Mädchen der Frau vor, doch gemeinsam die Stadt zu betreten.
Die Frau fragt es: "Weißt du nicht wer ich bin?"
"Doch, doch!" meint das Mädchen.
Die Frau wiederholt ihre Frage und das Mädchen bejaht abermals.
"Ich bin die Angst." sagt die Frau.
"Und ich die Hoffnung."

also wer die Gruppe kennt kann wohl meine Gefühle in dem Moment etwas nachvollziehen... Tristan, dein bergkristall wird in Ehren gehalten!!! *jetztschonnimmerableg* ;)
Bin ja arg gespannt wies bei den Füchsen weitergeht jetzt wo ihre "Gruppenmami" im Ausland ist um dort "Vexillum Vulpis Espana" (als Zwei-Mann-Truppe) fortzuführen ^^ Jedenfalls habe ich nicht vor mir nochmals die Arbeit um eine neue Gruppengründung anzutun - nervlich gings ja, aber finanziell ist das immer so ne Sache. Könnt mir aber sehr wohl den Anschluss an eine spanische Gruppe vorstellen... Man wirds ja sehen!

Montag, 14. August 2006

Heidenreichstein 12.-13.8.2006

Sodale, bin gestern um 23 Uhr schlussendlich mit Corinna wieder in Wien gelandet.

Das Fest war sehr locker, und fast schon Urlaub für die Füchse: Man kam Freitags an, 2 geräumige Zelte - von Prima Nocte zur Verfügung gestellt - waren bereits fix und fertig aufgestellt und nur noch zu beziehen; das Wetter auch relativ erträglich (leichtes Nieseln zwar, aber egal).
So verging also der Freitag einmal mit Begrüßen, Aufbauen helfen (Die Füchsinnen durften sich an Jörgs Heraldik-Stand vergehen *hrhr*), und einfach den Abend bei China-Futter und netter Gesellschaft ausklingen lassen.

Am Samstag ging es bereits am Vormittag für 13 Füchse nach dem Umzug mit Regen los und der hörte bis zum frühen Abend nicht auf. Die Zwillinge waren samt Yvonne und Eltern noch rechtzeitig zum Umzug in Heidenreichstein angekommen; Irene folgte dann gegen Mittag nach (wir hatten im Vorfeld Probleme sie zu erreichen und hatten es erst 2 Stunden vor Abfahrt am Freitag geschafft sie telefonisch zu erwischen).
Den Tag verbrachte man nun indem man bei Prima Nocte unterm Baldachin saß; Schach spielte (und Frau dabei die Knappen der Prima Nocte in die Verzweiflung trieb *hrhr*); handarbeitete, futterte und begann - nachdem Ina noch vor dem Umzug einen Metstand mit dem besten Met Österreichs entdeckt hatte - mit der sukzessiven Vernichtung von 7 Flaschen (oder mehr!?) Met! Wir waren also wirklich alle bereits leicht lustig als wir gegen 1 Richtung Zelt aufbrachen...

Der Sonntag war dann gottseidank trocken, wenn auch nicht heiß - also schlichtweg perfekt wettertechnisch.
Nachdem die Zwillinge samt Family aufgrund des schlechten Wetters am Samstag bereits wieder nach Wien zurück gefahren waren, verstärkte Birgit die 8 Füchse vor Ort als 9. im Bunde.
Rund um Mittag war auch der ORF anwesend und hat einige Bilder vom Fest gemacht. Wir sind ganz kurz während dem Umzug bzw. dann im Hintergrund ab und an sichtbar.
Hier der Link:
Beitrag Niederösterreich Heute 13.8.2006
Gegen 5 etwa begannen wir schließlich die Zelte zu räumen und gegen 20 Uhr düste man heimwärts Richtung Wien.

Wie immer die Bitte: Wer Fotos von uns gemacht hat, möge sie mir bitte per Mail / Persönlich (heuer sind die Füchse noch in Golling und Gablitz) zukommen lassen!

Meine Kamera hat mich leider fast gänzlich im Stich gelassen (mist Technik), somit hab ich grad mal 5-10 Fotos gemacht...

Sonntag, 16. Juli 2006

Neue Fotos online

FOTOS KAPFENBERG 24.-25.Juni 2006

FOTOS LAINZ 10.-11.Juni 2006

Vielen Dank an alle, die uns auch ihre eigenen Schnappschüsse zukommen ließen!!!

Montag, 26. Juni 2006

Kapfenberg - Quaxi sollte in Pension gehen

Also als es die gesamte Woche hieß: Regen, Regen, Regen übers Wochenende und nochmals Regen waren wir ja schon sehr besorgt ob die Zelte das aushalten (trotz 4 Flaschen Imprägnierungsspray), aber das Wetter war dann einfach nur als Hitzewelle definiert: Heiß, heißer, am heißesten - abgesehen von einem winzigen Tröpfel-Schauer am Sonntag nachmittag, also perfekt!

Bericht folgt alsbald (ebenso wie Fotos), kann aber bis Ende Juli dauern, da ich jetzt am Wochenende für 2 Wochen nach Mallorca gucken um wegen Arbeit & Umzug mal vielleicht auch schon Konkretes zu sehen.

Fix ist jedenfalls: 2007, letzte Juniwoche sind die Füchse gemeinsam mit Getreuen zu Greifensteig (zumindest ist das der Plan des Veranstalters fürs 10-Jahre-Jubiläum des Fests) auf Kapfenberg vor Ort.

Montag, 19. Juni 2006

"I survived Lockenhaus 2006"

Anders kann mans wohl nicht nennen - tödliche Hitze abgewechselt von kleinen Sintfluten (gut, es war nicht sooo schlimm, aber trotzdem eklig feucht und matschig).
Dazwischen liebe, liebe Leute kennengelernt, viele Menschenleben gerettet (sei es mit Kaffee oder Wasser), und einfach Spaß gehabt.
Fest war aber trotz allem einfach sehr gemütlich und einträglich (Frau darf demnächst einige Hardcore-Brettchenweben-Tage einschieben, da mehrere Leute wegen Borten angefragt haben) noch dazu auch!


FOTOS FINDET IHR HIER: LOCKENHAUS 15.-16.6.2006

Daniel und ich kamen am Mittwoch abend gemeinsam mit Raimund und Ilse auf der Burg an - nachdem man beim Einpacken kurzzeitige Panik aufkommen ließ, als ein Zelt nicht dort war, wo es sein sollte, bis Raimund uns erlöste und es aus seinem Auto "karrte".
Auf der Burg selbst wurde das Lager dann fast in Rekordtempo (ca. 2 stunden?) aufgebaut und einmal Prima Nocte beschnuppert, auch wenn man vorerst mehr unter sich blieb und mit Broin (schreibt man das so? alias Thomas) und Jörg samt "Grüner Fee" den Abend ausklingen ließ.

Donnerstags kamen am späten Vormittag schließlich Irene und Annemarie nach und so ging es gleich mal ans arbeiten: "Hochzeitstaugliche" Kleider mussten genäht bzw. fertig gestellt werden, diverse Kleinigkeiten geflickt werden usw..
Sehr spontan stellte man sich dann den Schaukämpfern als Wasserträger zur Verfügung - eine Tatsache die alle 4 Tage nicht nur begeistert von diesen in Anspruch genommen wurde (immerhin ist "gebratener Ritter" auch nicht grad der Lieblingszustand der Burschen) und dann auch zunehmend mit diversen Plots versehen wurde die wir Mädels meist so 5 mins vor Auftritt-Termin erfuhren.

Freitags war dann Programmmäßig wenig los - aber schließlich stand ja Arnulfs und Karins Hochzeit am Programm! Schönes Fest bei schönstem Wetter mit wenig Schlaf und kleinem Schwips am Ende ^^ (und den suchten sich viele dann auf ihren Strohsäcken rund ums Lagerfeuer bei uns).
Für mich recht lustig war auch das Auftauchen einiger älterer Damen und Herren, welche ich aus der Gemeinde vom Georgenberg (Kirche halt^^) kenne und die im Rahmen einer Rundreise ausgehend von der Kirche scheinbar auch Lockenhaus als Ziel hatten... dann hieß es mal mit Raimunds Unterstützung denen das Lager zu zeigen, Handwerk vorzuführen und alles Länge mal Breite zu erklären...

Nachdem Birgit und Finja (Tinchen) am Freitag abend auch endlich angekommen waren, waren die Füchse fürs Wochenende quasi komplett. Zudem traf man gegen Mittag wieder die beiden Zwillingsschwestern Isabella und Sophie (oder Sofie?), welche mit ihren 7 Jahren und ihrer Überzeugung ("Wenn ich groß bin schlafe ich bei euch im Zelt", "Ich werde mal als Ritter leben", "Reserviert ihr mir in Kapfenberg einen Platz im Zelt?") sowie ihrer Leistung (Mittelhochdeutsche Dichtung auswendig rezitieren, Handspinnen wie Experten etc.) die gesamte Gruppe nun endgültig für sich eingenommen haben - und im Gegenzug will man die beiden samt Eltern und Schwestern noch öfters sehen!!! (Kapfenberg ist bereits ausgemacht *strahl*). Aber die beiden sind einfach genial! Hab noch nie Kinder gesehen auf Märkten die mit solcher Intensität sich ins Mittelalter stürzen und kaum mehr vom Fest loszubekommen sind bzw. am Sonntag morgen nach Schilderung der Mutter gleich als allererstes statt zu warten zu uns ins Lager kommen wollten.

Samstag begann am frühen Nachmittag dann der Regen - der Baldachin wurde diesmal gleich ignoriert, dass er eingehen würde war uns ja klar, also setzte man sich gemütlich unter das Vordach von Jörgs Zelt, welches er uns liebenswerter Weise für das WE geborgt hatte, bzw. zu Prima Nocte unter das wasserdichte Sonnensegel oder stürzte sich gleich Hals über Kopf in die natürliche Dusche.
Der Regen hörte dann gegen 6 rechtzeitig zu "Tuivelsminne" wieder auf, und während uns Oger mit Eierspeis von 300 Eiern und Brot verköstigte, genoß man Arnulf & Co live auf der Bühne.
Danach hieß es in gemütlicher Runde die Reste an Bier und Met von Arnulfs Hochzeit zu vernichten, mit Leuten zu plaudern (so lernte man ja ein liebes Mädel gleich bei uns um die Ecke wohnend, ebenfalls Christina heißend, kennen, welche man nach Kapfenberg schleppen wird ^^).
Am Sonntag in der Früh fuhr Annemarie schließlich zurück nach Wien, Raimund beeilte sich dann gegen Mittag, als er bereits im gehen Sekundenschlaf hatte, ebenfalls, nach Hause zu kommen.
Zwischen den einzelnen Schaukampf-Auftritten (Schnitter, Spanier: Ihr seid die Besten ^^ *nochimmergrinsenmussbeim Gedankenanden2.Schaukampf*) wurde noch etwas gesponnen, mit Isabella und Sophie bzw. Eltern geplaudert, die nochmals gekommen waren, bzw. dann allmählich das Zelt abgebrochen ehe es dann um ca. halb 8 nach (natürlich zum perfekten timing losbrechenden) Regenguss Richtung Wien zurück fuhr.
Sehr zu unserer Überraschung erschienen am Sonntag auch James, Urte, und einige andere Mitglieder von Arduinnas Gefährten und gaben einige eindrucksvolle Proben ihres Schießkönnens zum Besten!

Um 10 fiel Frau schließlich tot, aber glücklich samt Brettchenwebstuhl (ICH LIEBE IHN!!!! O_O) ins Bett und dankte dem Erfinder der Dusche bzw. der Seife, nachdem die Matschschicht an ihrem Körper beseitigt worden war...
Da wir Prima Nocte ja nun auch von Tina befürwortet, jederzeit begleiten dürfen, wird Vexillum Vulpis am 12. /13. August vorraussichtlich ebenfalls in Heidenreichstein anzutreffen sein!


Jetzt noch was Organisatorisches für alle Lagerteilnehmer von uns:
Bei mir ist einiges noch aufgetaucht...

- 1 Socken schwarz mit weißen Streifen (Daniel)
- Irenes weiße Tunika (ärmellos)
- 1 Tunika langärmlig, Leinen weiß (Daniel?)
- Irenes Mücken-Mittel
- Raimunds Hammer
- Irenes kleines Handarbeitskörbchen
- Annemaries Metallreifen
- Annemaries Schere klein
- (Damen)Uhr silber (filigrane Kette, lag bei mir im hellbraunen Woll-Körbchen)
Christian: deine Schere ist bei Irene

Und Raimund vermisst seinen Insektenspray, falls den jemand bei sich finden sollte!

Montag, 12. Juni 2006

Lainz - Ende gut, alles gut

Allgemein kann man sagen: SPITZEN FEST! Die Lage war idyllischst, die Leute (Darsteller sowie Besucher) waren sehr gesprächig und offen für alle Ideen, und auch das Wetter hat uns dann am Ende doch nicht im Stich gelassen.

Aber Freitags war relativ stressig anfangs: Von ca. halb eins weg waren Irene, Daniel (er kam etwa um die selbe Zeit auch in Wien an) und ich damit beschäftigt das gesamte Zeug hochzukarren – nicht wenig insgesamt und drei Wagenfuhren voll!
Dort hieß es dann mal alles wieder ausräumen und auch aufstellen... das Rundzelt ging ja noch, aber verlange von Männern das selbstgenähte Zelt oder den Baldachin aufzubauen ^^.
Wenigstens stand dann mit Hilfe von Jürgen, Christian und Reinhardt (alle drei waren extra für den Nachmittag vorbeigekommen ehe sie abends nochmals heim fuhren) mal Zelt Nr. 2 und auch das Menü fürs Wochenende war soweit fixiert.
Um etwa 5 kam das erste Stroh – tollerweise grad genug um damit die Strohsäcke zu füllen (die 2. Lieferung kam dann Samstag früh in ner kurzen Regenpause), und danach führte ich Ilse, Raimund (Mundilfaris) und Jürgen zu Hofer, Spar, Billa etc. auf der Suche nach Essbarem – dass sich ein Stück Speck dabei als Beginn einer Odyssee herausstellte, war uns zu Beginn noch nicht bewusst gewesen!
Etwa um 7 kehrte man tot ins Lager nach Lainz zurück, wo FRAU (Mann verstand das einfache System nicht...) sich daran machte, den Baldachin aufzustellen und einmal die Zelte einzuräumen.
Als dann alles fertig war, war es ohnehin schon fast dunkel und bei Lagerfeuerromantik (*zündel*) und Schweinsbraten von Irenes Mutter klang der Abend dann allmählich aus.
Wer denkt, dass das heißt man würde schlafen: FEHLANZEIGE. Jedenfalls im Zelt von Ilse und mir. Nachdem man ohnehin anfangs dank Arduinnas Gefährten und ihrem betörenden Gesang kaum ein Auge zu bekam, weckten einen die „Söldnerschweine“ schlussendlich endgültig auf... und um etwa halb 3 „klopfte“ Jörg an unser Zelt, da es draussen angefangen hatte zu schütten, und er nicht quer über den Markt zu seinem Heraldikstand laufen wollte.
Also plauderte man vergnügt bis viertel 5 über Giftschlangenbisse, Haiattacken, etc. ehe Jörg meinte, dass wir nun vielleicht doch schlafen sollten...
Sollten! Immerhin hatten Ilse und ich um 5 Nachtwache und das Zelt versprühte auch zunehmend einen Sprühregen (selbstgenäht & nicht imprägniert... wir standen Todesängste aus! ^^)... also pfiff man auf den Schlaf, eine Stunde sollte ja ausreichen und zog es vor, stattdessen den Baldachin bzw. das Geschirr am Tisch darunter ins Trockene zu verfrachten, da dieser bereits durchnässte.
Gegen sieben etwa rührten sich dann auch die ersten Leute von Mundilfaris und gemeinsam wurde Hirsebrei gekocht und etwa zur Hälfte vernichtet (man merke: 8 Leute haben mit nem halben Kilo Hirse mehr als genug!). Am Nachmittag gabs dann den Hirsebrei in der Pfanne als Fladen herausgebacken!
Da der Regen noch den ganzen Vormittag über stärker wurde, drängte man sich irgendwie alle unter den tropfenden Baldachin, und dankte der Erfindung von Wollkleidung, da da einem zumindest nicht ganz so kalt war...
Als dann um 11 etwa doch allmählich die Sonne hervorkam – und mit ihr auch endlich Gäste!
Also hieß es: Alles trocknen, herrichten etc., doch mit etwa 13 Uhr konnte man sogar wieder „normal“ lagern.
Da unser Koch Jürgen sich verspätete, bereiteten Ilse und Raimund einen Linseneintopf mit Speck und frischen Kräutern zu, welcher jedoch schneller vernichtet war, als man glauben konnte... sieben Dosen waren eindeutig zu wenig!
Der Nachmittag verging dann mit Brettchenweben, Nähen, Spinnen etc., selbige auch den Gästen zu erklären bzw. beizubringen; die Kinder, aber auch Gruppenmitglieder prügelten sich regelmäßig in Buhurt-Manier mit den „Schwertern“; dazwischen wurde gesungen, getanzt, mit alten Bekannten geplaudert etc.
Zudem lernte man zufällig Corinna am Fest kennen, die sich bald als Spinnerin (in jeder Hinsicht ^^) outete und sofort ins Herz geschlossen wurde – und damit zum Fuchs mutierte *fg*
Am späten Nachmittag kamen auch zufällig Irenes Eltern vorbei – nicht nur dass der Vater Irene in jedem Winkel fotografierte, sondern sie brachten uns dann noch später überraschend einen Kuchen mit – sehr zur Freude aller, die Wachtechnisch Frühdienst am Sonntag schoben!
Auch Florian ließ sich mit meiner Mutter und einem Freund blicken und seine Begeisterung sowie die Tatsache, unser Lager einmal hautnah zu erleben, scheint auch sie von der Sinnhaftigkeit des Living History überzeugt zu haben!!!

Wohl die „Pleite“ des Nachmittags war der Umzug. Nicht, dass der Umzug fad war, hatten recht viel Spaß dabei, allerdings war der Herr, der das ganze präsentierte ... nunja... WO IST DER GALGEN!? Sagt wohl alles, wenn sämtliche Darsteller das denken... nicht nur dass er uns und den Märchenerzähler vergaß *pöh*, nein, er schaffte es sogar sämtliche Namen FALSCH vorzulesen... Und der Narr ganz lieb meinte dann nur in seiner Narrenfreiheit vor versammelten Publikum: „LESEN IST SCHWER!!!“ Wie wahr, wie wahr! Schließlich hatte er alle Namen ausgesprochen sowie mit 1-??? nummeriert bekommen und nur vom Zettel ablesen müssen...
Jedenfalls war „3050“ (wussten nicht, dass wir bereits sooo weit in der Zukunft sind!) wie wir in danach „freundlich“ nannten, der Lacher und wohl am liebsten gelynchte Mensch am ganzen Fest!
Kein Wunder, dass er sich am Sonntag nichtmal mehr hin traute ^^

Samstags abends gab es Palatschinken süß bzw. sauer und den Ausklang kann man dann nur noch als feuchtfröhlich beschreiben. Evelyn, die Organisatorin, mischte sich unters Volk, und es wurde gesungen, in Kleingruppe getanzt (mehr als 3 Leute ließen sich einfach nicht überzeugen, dafür waren diese drei, besonders Raimund immer dafür zu haben!), getrunken, bzw. mancher fiel früh ins Bett, da er vom Vortag noch übernächtig war.
Viel Schlaf fand man aber auch diesmal nicht, manche machten gleich durch (z.b. Raimund den 2. Tag in Folge), oder blieben dort liegen, wo sie gesessen waren: Mit Decken am Strohballen rund ums Feuer (z.B. Ilse, Matthias, Hannes,...).
Aber wenigstens hielt das Feuer warm – denn die Nacht war richtig schweinekalt, und selbst Wollkleidung und fast ein halbes Dutzend Decken halfen wenig!
Dafür war der Sonntag dann wieder schön sonnig und warm! Nachdem man bereits am Nachmittag zuvor doch ein Spendenkörberl aufgestellt hatte, konnte man am Abend mit knapp 35 Euro zumindest im Kopf ausrechnen, wie viel zum Kochtopf noch fehlt.
Zudem hatte man viel Lob von allen Seiten erfahren; traf noch mehr Bekannte (bei mir von Kindergartenpädagogin & Kindern von meiner Praxis bis hin zum ehemaligen Volkschullehrer), bekamen auch gleich das Angebot evtl. noch im Juni u.U. einen Vormittag mittelalterlich in der VS Bendagasse mit Tanz, Handwerk etc. zu gestalten (und das ist sicher auch keine schlechte Werbung)... und überhaupt... nach dem Wochenende kennt uns wohl ganz Wien!
Denn am frühen Nachmittag hieß es plötzlich UMZUG – den der ORF war gekommen um für die Wiener Abendnachrichten ein wenig zu filmen! Und der Beitrag war garnicht so übel, im Gegenteil, er brachte das zur Sprache, was für uns Mittelalter bedeutet: Weg vom Alltag, Kulturgut bewahren, Spaß haben, etc.
Ebenfalls der Renner am Wochenende waren Annemaries Frettchen: Jeder wollte sie sehen, streicheln, liebhaben, Gassi führen – Fuchs ist Out, Frettchen ist In ;)
Um fünf gabs dann einen 2. Umzug – wir nahmen an für die Loch Lainzi-Taufe, doch irgendwie waren wir grade wieder beim See, als die Organisatoren weg waren. Nun gut, auch egal!
Essensmässig war der Tag sehr lecker: Morgens den Kuchen, mittags dann große Küche mit gebratenem Fleisch, Knoblauch-Salbei-Sauce und Brot. Aber wunderbar lecker!!!

Das aber das Fest ganz schön angestrengt hatte, sah man allen gegen Ende an, und so war man froh als man gegen Neun nach ca. 2,5 Stunden Abbau endlich wegkam. Sehr überraschend war für uns beim Abbau besonders das plötzliche Erscheinen von Irenes Eltern – mit ihrem großen Auto: Vielleicht könnten wir Hilfe gebrauchen... Und ob!!! Obwohl das Verhalten ja alle, die Irenes Vater v.a. Kannte, sehr strange war – immerhin wussten wir bisher nie was besser wäre: Salutieren oder Flüchten wenn er kommt!
Gegen Mitternacht war wohl das Wochenende für alle gelaufen. Das Fest war einfach wunderschön gewesen, man hatte viele neue Leute kennengelernt, aber auch alte, von denen man nicht mehr wusste, wie sie eigentlich heißen oder woher man sie kannte *seufz*, und gleich Verabredungen für Lockenhaus und Kapfenberg mit manchen Händlern etc. gemacht – langsam entwickelt sich ne kleine Fuchs-Fangemeinde habe ich das Gefühl ^^ (und das liegt sicher nicht nur am morgendlichen Kaffee-Service oder so...).
Wir hoffen jetzt alle auf das Ergebnis des Kassensturzes beim Veranstalter und dann werden wir sehen ob es im kommenden Jahr „auf ein Neues“ heißt! Dabei wären die Füchse egal wie auf jeden Fall wieder!!!


Hier dank Bero der Link zum Beitrag in "Wien heute" vom 11.6. um 19.00:
http://your.orf.at/wiewebcam/bheute/player.php?day=2006-06-11

Und der Übersicht halber alle Fotos die gemacht wurden von denen wir auch was wissen:

http://www.pbase.com/mascular/1_wiener_ritterfest (danke Koto! hoffe da kommen noch mehr online ;) )

Samstag, 27. Mai 2006

Burg Falkenstein - wieso sind alle Feste im Juni???

Oger von Prima Nocte hatte uns an die Organisatoren von Burg Falkenstein (24.6.) empfohlen, aber hat leider nicht geklappt, obwohl die Frau, mit der ich sprach, sehr sympathisch klang und sogar bereit war, uns finanziell etwas zuzuschießen...aber man ist für dieses Wochenende bereits seit langem für Kapfenberg fixiert.
Vielleicht klappts dann in 2 Jahren einmal!?

Dienstag, 23. Mai 2006

Fuchssturm auf Lockenhaus

Also so wie ich mir das bisher ansehe, scheint es doch wider Erwarten einen Großangriff der Füchse auf Burg Lockenhaus zu geben!

Bisher fix sind:
Ilse, Christina, Annemarie (+1), Birgit & Tinchen (ab Fr abend) und wahrscheinlich auch Irene.

Daniel, magst nicht doch auch mit? ;)

Hab gestern an Daniels Borte weitergestickt. Die 70 cm sind so gut wie fertig - muss auf den letzten 15 cm grad noch die weiße Füllung machen, aber das geht ansich recht schnell immer! Und inzwischen habe ich ja Übung mit Klosterstich...
Aber irgendwie reizt es mich nicht mich wieder stunden fürs Brettchenwebband hinzusetzen *g* Hängt wohl überhaupt mit meiner momentanen Stimmung zusammen - sogar die Schule prallt (leider!!!) sehr an mir ab, und das obwohl die Prüfungen ins Haus stehen und ich den Stoff für Didaktik, Musik und Religion erst ca. zu 35% beherrsche. Positiv ist nur die Tatsache, dass ich für die Matura für vier Fächer je 100-300 Seiten ca. lernen durfte, und diesmal für drei Fächer insgesamt nicht mal 100 Seiten habe... aber die Motivation ist dementsprechend auch im Keller!

Übrigens an alle Füchse: Mein Handy hat heute morgen scheinbar endgültig seine Streikdrohung umgesetzt und halt mich momentan mit dem alten Handy über Wasser, aber wenn ich die kommenden Tage vielleicht nur schwer erreichbar sein sollte, nicht erschrecken!

Bezügl. Böhmischer Prater am Donnerstag: Ich werde mit Irene und Florian mit dem Auto kommen - hab meine Mutter bestochen *hrhr*, also würd ich sagen ca. gegen 11-halb 12 herum dort auf der Lagerwiese bei den Getreuen zu Greifensteig in der Gegend? Sind ja wirklich nicht zu übersehen allesamt ;)

Vexillum Vulpis - Living History

Lebendige Geschichte um 1200

Seelenfänger

Kampf Mensch gegen Stoff... Irene und Christina (v.l.n.r.)

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